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Nächster Slam B: 17. Feber 2012, 20.00 Uhr, Literaturhaus Wien, Zieglergasse 26a, 1070 Wien.
Anmeldungen vor Ort ab 19.00 Uhr.

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Ihr wollt wissen, was ihr sonst noch für kostenlose Veranstaltungen in Wien besuchen könnte, here we go:

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Und weil ich gerade beim Ankündigen bin, ab 1. Februar wird für zwei Wochen  auf W24, dem Wiener Stadtsender im Wiener Kabelnetz, ein Beitrag über Slam B zu sehen sein, bin selbst schon gespannt ;-))
Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag: 12:45 und 20:30 im TV
sowie zeitlich unbegrenzt auf www.w24.at

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Und hier, wie versprochen, der Text von Hirschl, DANKE an ihn und euch viel Vergnügen beim Lesen.


Erben und Sterben


Na so a schaß. Wonst in Österreich a paar Millionen Euro von der Steuer versteckst, und donn a bissl wos davon am guadem Freind zu schiabst, damitst an gscheiten Orbeitsplotz kriagst, oder wonst Teile von deinen Produkten, von deinen tollen neuen Marathonschuhen von irngwöche Kinder in Südostuntervietnam mochn losst, donn lossn da de Gerichte des locker durchgehen. Ka Sau schert sie drum, wos du mit deim Göd mochst, hauptsoch, se kriang a bissl wos davon.

Oba wonnst a moi wen umbringst, weilst echt an grund dazua khopt host, don foarns über die her, ois hättest die eigene Mutter bestohin.

Und i hob echt an Grund ghobt. I woar mit meim Bruada beim Notar, weng de Verlassenschafts-dings, a mei Voter is hoid gstorbn. Jedenfois hot sie donn im Zuge des Gesprächs aufgeklärt, doss mei Voter aus irgendam Grund vor 10 Joahr plötzlich 540 000 Euro auf irgendwöche Konten einzoiht hot. Und donn homma herausgfunden, doss er im Lotto gwonnen hot. Mei Vota hot im Lotto gwunna, und sogt ma nix. I sogs eich, wonn a ned scho tot gwesen war, hätt i erm umbrocht.

Donn bin i draufkumma, dos mei Bruada mi vaorscht hot. Der hot si so bei beim Voter eingschleimt, doss der erm a Haus khauft hot. Mei Voter khauft meim Bruada a Haus. Und i hob von erm hechstens a moi a Auto kriagt oda so. Des woa so ungeracht. I homma denkt i bring mein Bruada glei um. Und donn hob i eam a umbrocht. In da Nocht wir a gschlofn hot, bin i zu seim Bett hin und hob erm mit ana Oxt mitten ins Gsicht.

Oba mim stumpfen Ende!

Na so a schaß. Und weng dem woins mi jez einsperrn. Na des derf jo echt ned wor sein. In da ÖBB kummst da sowieso scho vor wie in am Gfängnis. Oba wonst dann a nu extra mit am Zug noch Wien vorn musst für deine Anhörung, des is des ollaletzte. Zur eigenen Demütigung muasst a no die Fortkosten söba zoihn. De Gerichte behondln die ois warast du a Verbrecher. Oba i man, i bin ja koa schlechter Mensch, mein Gott na! I man, i zoi imma olle Rechnungen und so und won a Neger vorbeigeht, donn griaß i eam trotzdem. Der konn jo a nix dafür. Und i konn a nix dafür, dos i mein Bruada umbringen hob müssen.

I hob nix unrechtes don und de woin mi dafür einsperrn. Zur Sicherheit hob i ma dengt, nehm ma glei a Pistoin mit und wenn di mi ernsthaft wegen Mordes verurteilen, donn zag i denen an echten Mord.

An Mord, wost am nächsten Dog nimma zurechnungsfähig bist.

Apropo zurechnungsfähig. Des wor nämlich a gonz witzig. Wia da Prozess nämlich ongfongen hott, hob i’s nervlich nimma dapackt. Oiso, i man i bin a weng ausgflippt. Eigentlich woit i jo woartn, owa donn hob i ma dengt, jetzt oda nie. Oiso bin i aufgsprungen und woid olle daschiaßn. I hob owa leida vergessen neiche Patronen einezduan. Donn san plötzlich 10 soiche Typen in Anzügen herkummen und hom si auf mich draufgelegt. Don homs mi wegtrong und in a Kammer einegsperrt, wia an Asylanten!

Und a weng später is don da Gutachter gekommen. Da Gutachter! Owa dea hot mi so was von net guat geachtet! Der hot nur gsogt: „Aufgrund ihres Benehmens bei der Anhörung am 24. Dezember 2011 sieht sich das Gericht dazu gezwungen Sie für unzurechnungsfähig zu erklären und sie im Zuge dessen in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher zu verlegen.“ I homma dengt, is der deppat? Wü mi der verorschen oda wos. I bin do ka Deppata. I hob die Pflichtschulzeit gschofft. 9 Joahr long! Und der Typ kummt daher und duart so wie wenn a mi kennan dat. Dabei was i ganz genau dos a des net duat! I kenn soiche Typen die manan sie kennaten di obwois as ned duan. De san olle gleich! Und der Typ woar ganau so ana.

Naja, auf jeden Foi homs mi donn in die Klinik eingeliefert. Und jez leb i mit irgendam Typen zam, der seine Frau und seine Kinder über Joahr hinweg in den Keller gsperrt hot. Owa so beß wia olle imma song woar der gor net. I hob mi recht long mit dem unterhoidn und mia hom uns eigentlich gonz guat verstondn. A wenig komisch is a scho. Ob und zua hot a so Wutausbrüche. Don springt er im gonzn Zimma umanond und schreit irgendwos von weng da Hitler wird kommen und ihn befreien. „Da Hitler“ schreit a imma „Da Hitler“. Und i hob mi donn gfrogt, wer is dieser Dahitler. I homma dengt vielleicht irgenda Wärter oder sei Onwoit oda so. Koa Ahnung.

Owa da woarn ja no mehr Typen in dem Gfängnis. A i man ned nur Typen, sondern a Frauen. Do woar eine Frau, die hot so an komischen roten Hondschuh onghobt, und die hot gonz komisch gret, I glaub die hot Diana Köhle gheißen. Und die hot a ständig mit iahm Essen gspüht. Oft hots a Packl Buchstabennudeln dabeighobt. Owa a moi hots, a Packl Haferflocken vor sich am Tisch ling ghobt. Und da bin i zu ihr hingongen und hobs gfrogt: Hey du, sog wos mochst du do eigentlich ollerwei? „Ach ich zähle nurr meine Haferflockcheli!“ Und i hob gfrogt: Bitte wos? „Ich zähle meine Haferflockcheli! Ein Haferflockcheli, zwei Haferflockcheli, drei Haferflockcheli. A sag, bischt du etwa auch ein Haferflockcheli?“
„Aaa na, bin i ned.“

„A sag was bischt du denn dann?“

„Aaa, i bin da Schorsch.“

„Challo Schorsch, i bin ein Haferflockcheli! Sag willscht du auch ein Haferflockcheli sein? Dann können wir zusammen Haferflockcheli sein! Oda mogst an Speckchkchnödel, den müsst i aber erst in da Kuchel kochen.“

A und donn is es ma zu merkwürdig gwordn und i hob an Werter grufen, der hot di Diana dann nakotisiert, und donn hats cirka 20 Stunden long gschlofn.

Des is nämlich a lustig. Wonst di Diana nämlich ned hin und wieder ruhig stellst, dann fongts o so richtig komisch zwerdn. Donn duarts so, ois warad sie vor am Publikum und hoid Onsprochn und sogt so Sochn wie: Applaus, bis er auf der Bühne is.

Und monchmoi, wonst wirklich long wortst, kummts donn plötzlich her und blost da Seifenblosn ins Gsicht.

Und spätestens do hob i ma denkt: A Mord lohnt si ned.


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Slam B Nr. 22, 20.01.2012


Exakt 12 Anmeldungen, 2 Slammerinnen waren zum ersten Mal dabei, Eine hat es gleich ins Finale geschafft, das nennt man einen gelungen Start ins neue Slamjahr. Das Literaturhaus war wieder total voll, die Stimmung äußerst angenehm und die Siegerin überaus glücklich. Sie war schon lange auf das Falter-Abo scharf und freut sich nun darüber, dass sie das nächste halbe Jahr jeden Mittwoch den druckfrischen Falter vor ihrer WG-Tür liegen hat.

Hirschl (bis dato einziger 4-fach Slam B-Sieger) hat mit seinem Auftritt für so einige Lacher gesorgt und mich als Moderatorin fast aus dem Konzept gebracht. Er hat mich  mehrmals in seinem Text eingebaut und mich ziemlich gut nachgemacht, nur am Speckknödel-K muss er noch ein wenig üben ;-)) Eventuell folgt der Text. Tja, Poetry Slam Auftritte sind immer wieder für Überraschungen gut.

Frohes Texte produzieren und bis bald im Literaturhaus Wien,

*diana*


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Slam B Nr. 21, 18.12.2011, letzer Slam B im Jahr 2011


11 Anmeldungen, ein Sieger angereist aus Oberösterreich (Reinhold), der uns mit seinen Dialektgedichten schon auf den Weihnachtsabend eingestimmt hat. Wie immer ein gelungener Abend, das Publikum ist einfach genial ;-)) Ich freue mich auf viele weitere Slam Bs im neuen Jahr mit euch. Inzwischen erholsame Feiertage, alles Gute für 2012 und bis bald im Literaturhaus bei Slam B. LG *diana*

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Slam B Nr. 20


Was für ein Abend. Es haben sich 23 SlammerInnen angemeldet, das ist bis dato Rekord bei Slam B. Starten konnten wie immer aber doch nur 12 TeilnehmerInnen. Es war ein guter Abend, weil ein gutes Publikum und natürlich gute SlammerInnen mit ihrer Performance überzeugten. Ich freu mich auf den nächsten Slam und hoffe, ihr kommt alle wieder. Feine Vorweihnachtszeit inzwischen. LG *diana*

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Veranstaltungstipp im Literaturhaus Wien:

Donnerstag, 10.11.2011, 19.00 Uhr

open mike 2011

Lesung der PreisträgerInnen & Gespräch

Special Guest: Tilman Rammstedt (Autor, Berlin)

Moderation: Thomas Wohlfahrt (Literaturwerkstatt Berlin)

Am 6. November werden in Berlin die Sieger des 19. open mike gekürt. In Wien lesen die SiegerInnen aus ihren Texten und sprechen mit Tilman Rammstedt, open mike-Gewinner

2001 und Jurymitglied des open mike 2011, über ihre Wettbewerbserfahrungen.

Der open mike, seit 1993 jährlich ausgeschrieben, gilt mittlerweile als „wichtigster Talentschuppen der jungen deutschen Literatur“. (FAZ), wo AutorInnen wie Julia Franck,

Kathrin Röggla, Jochen Schmidt ihre Karriere gestartet haben.

(Eine Veranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Kooperation mit dem Literaturhaus Wien und Volltext im Rahmen der BUCH WIEN)

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Start der 3. Slam B Saison: 14. Oktober 2011

Was für ein Start in die neue Slam B Saison. Wieder mal "full-house" um genau zu sein ca. 200 Leute und 16 Anmeldungen, da schlägt das Veranstalterinnenherz höher ;-))
Bitte weiterhin so zahlreich erscheinen, denn wie gesagt: "Ihr alle tragt dazu bei, dass die Slam B Abende immer so ein Erfolg sind."

Von den 12 gelosten SlammerInnen sind 7 SlammerInnen zum ersten Mal auf der Slam B_ühne gestanden und 2 haben es gleich ins Finale geschafft. Die Siegerin Ninar! und der Zweitplatzierte Niels Kopf.

Es war wie immer ein sehr, sehr schöner Abend und der Altersunterschied unglaublich, bis dato der älteste Slamteilnehmer mit 77 Jahren hat den Saal "gerockt" und es auf das Siegerpodest geschafft.

Ich freu mich auf den nächsten Slam B, zum Vormerken: 18. November 2011 und ich hoffe, ihr kommt wieder so zahlreich.

Feinen Herbst inzwischen.

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Ö-Slam am 7./8. Oktober 2011 in Dornbirn. Slam B hat folgende Slammer nominiert:
Elias Hirschl & Andi Pianka


Ö-Slam Sieger 2011: Der Koschuh (ebenfalls Ö-Slam Sieger 2010) Slam B gratuliert!

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Schönen Sommer wünscht Slam B, the Slam to be!

Weiter gehts im Herbst:

2011: 14.10., 18.11., 16.12.

2012: 20.01., 17.02., 16.03., 20.04., 25.05., 15.06.


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Letzter Slam B vor der Sommerpause:
17. Juni 2011, 20.00 Uhr, Literaturhaus Wien

Der 18. Slam B hat mit 13 genialen SlammerInnen stattgefunden und alle mit Glücksgefühlen in den Sommer starten lassen. Was für ein Abend. Trotz der Sommertemperaturen war das Literaturhaus gut gefüllt, das Publikum begeistert und die SlammerInnen haben im Scheinwerferlicht wieder mal alles gegeben.
Ich möchte mich an dieser Stelle an alle, d.h. sowohl Publikum, als auch TeilnehmerInnen für den gelungenen Slamsaisonabschlussabend bedanken. Auch für das fleißige Fragebogen ausfüllen, es sind unglaubliche 95 Stück in der Box gelandet. Auswertung wird über den Sommer gemacht und im Herbst dann präsentiert. MERCI nochmals.

Also dann, einen feinen Sommer und nicht vergessen: Slam B, the Slam to be ... wir sehen uns am 14. Oktober 2011 wieder im Literaturhaus Wien.


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Am Freitag, 3. Juni 2011, 18.00-19.30 Uhr, Slam B Revue beim Donaukanaltreiben!!!

Salztorbrücke - "Ich bin Wien" Bühne!!!

Auch heuer findet ein Slam B Special beim Donaukanaltreiben statt. Was euch wann und wo erwartet? Knackig vorgetragene Poetry Slam Texte (dieses Mal ohne Bewertung) von der Crème de la crème der österreichischen Poetry Slamszene.

Mit dabei sind: Anna Schremserin - die ganz spontan eingesprungen ist (nochmals DANKE dafür), Didi Sommer – der Ganzkörperdichter aus dem Mühlviertel, Hirschl – der dreifach Slam B Sieger aus Wien, Karin – Slammerinnennachwuchs aus Linz und Schreibi – der Klassiker aus Wien.

Freitag, 3. Juni 2011

18.00-19.30 Uhr

Slam B Revue mit Der Koschuh, Didi Sommer, Hirschl, Karin, Schreibi;

Salztorbrücke, "Ich bin Wien" Bühne

http://donaukanaltreiben.at/2011/locations/ich-bin-wien-salztorbrucke/

Lasst uns zeigen, dass Poetry Slam Texte auch auf einen Open Air Bühne funktionieren und im Anschluss gemeinsam mit den Schnulzen von Tanz Baby! in die Nacht tanzen.

Ich freu mich, wie immer auf euch.


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Slam B – The Slam to Be!

Ein Poetry Slam ist keine klassische Lesung, sondern es handelt sich hierbei um einen literarischen Wettkampf, vor allem um die Gunst des Publikums. Es darf jeder mitmachen, der sich vor Ort bei der Slammoderatorin anmeldet, mindestens zwei selbstverfasste Texte dabei hat und sich bereit erklärt, auf einer Bühne seine Performance (nicht länger als 5 Minuten) vor dem Publikum durch Applaus bewerten zu lassen. Die Reihenfolge der Auftretenden wird gelost, die Höchstteilnehmerzahl wird auf 12 SlammerInnen beschränkt. Es sind keine Hilfsmittel (außer dem Blatt Papier mit dem eigenen Text), sowie sonstige Accessoires und Gesangseinlagen erlaubt. Nach jeweils 3 TeilnehmerInnen ist das Publikum aufgefordert, ihre FavoritIn fürs Finale durch lautstarken Applaus zu bestimmen. Ein Applausometer ist der Moderatorin (Diana Köhle) bei der Entscheidung behilflich. Die 4 FinalistInnen kämpfen im Finale um die Stockerlplätze, viel Ruhm und natürlich auch kleine Anerkennungspreise. Slam B ist ein abwechslungsreicher Abend, bei dem das Publikum nicht nur mitbestimmen kann, sondern dazu aufgefordert wird.

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